Polch: Nikolaus beim Spatenstich für neuen Windpark im LK Mayen-Koblenz

Polch: Nikolaus beim Spatenstich für neuen Windpark im LK Mayen-Koblenz
Auch der Nikolaus ließ es sich nicht nehmen beim Spatenstich vorbeizuschauen und dem Projekt viel Erfolg zu wünschen. Rolf Lulei, Geschäftsführer pfalzwind (1.v.L.), Stadtbürgermeister Günter Schnitzler (2. v.L.), Manfred Jacobs, Geschäftsführer pfalzwind ( 2. v.R.) und Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld (1. V.R.) beim Spatenstich für den neuen Windpark.

pfalzwind GmbH realisiert Windpark bei Polch mit 23 Millionen Kilowattstunden Jahresertrag / Sauberer Windstrom für mehr als 6.000 Haushalte / Inbetriebnahme der fünf Anlagen im April 2012 / Spatenstich mit Bürgermeistern

Polch/Wörrstadt, 6.12.2011. Auch in der Eifel setzen Bürger und Kommunen immer häufiger auf die Windkraft. Jüngster Beweis: In Polch im Landkreis Mayen-Koblenz entsteht eine neuer Windpark. Fünf Windräder vom Typ REpower MM-92 werden hier ab April 2012 sauberen Strom produzieren. Zum symbolischen Spatenstich war passend zum Datum auch der Nikolaus an der Baustelle erschienen.
 
Projektiert werden die Anlagen von der Wörrstädter juwi-Gruppe. Investor ist die pfalzwind GmbH, ein gemeinsames Unternehmen von juwi und PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT Ludwigshafen. Der Windpark besitzt eine Gesamtleistung von 10,25 Megawatt und produziert pro Jahr rund 23 Millionen Kilowattstunden sauberen Windstrom. Das entspricht dem jährlichen Strombedarf von mehr als 6.000 Drei-Personen- Haushalten. Zusätzlich wird durch die Anlage der Ausstoß von jährlich 13.640 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden.
 
Der Windpark ist ein weiterer wichtiger Beitrag zur Energiewende in Deutschland. „Das Projekt erzeugt Energie dort, wo sie auch benötigt wird – in der Nähe der Verbraucher“, sagt Manfred Jakobs, Geschäftsführer der pfalzwind. Sein Kollege Rolf Lulei ergänzt: „Kommunen, die auf Windkraft setzen, schützen nicht nur Klima und Umwelt. Sie können auch Einnahmen erwirtschaften und zum Wohle ihrer Bürger einsetzen.“
 
Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld, sieht die Eifel-Region als Vorreiter bei der Energiewende: „Wir wussten schon immer, woher der Wind weht“. Dass die fünf Windräder in der Gemarkung Polch errichtet werden, freut auch Stadtbürgermeister Günter Schnitzler: „Uns ist wichtig, dass die Menschen unserer Stadt einen unmittelbaren Nutzen von den Anlagen haben.“
 
Dank der milden Witterung kommen die Bauarbeiten gut voran. Bis Weihnachten sollen die Fundamente für die fünf Windräder fertiggestellt sein. Die Anlagen stammen vom Hamburger Hersteller REpower Systems AG. Jede hat eine Leistung von 2.050 Kilowatt. Auf einem 100 Meter hohen, konischen Stahlrohrturm dreht sich - je nach Windstärke 7 bis 15 Mal pro Minute - ein Rotor mit einem Durchmesser von 92 Metern. Turm, Gondel und Rotor wiegen zusammen rund 300 Tonnen. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 17 Millionen Euro.
 

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.